Tourbericht Stuttgart

Tourbericht Stuttgart

Nachdem ernüchternden 1:1 gegen die Landeshauptstädter, trafen sich am Samstagmorgen noch vor dem Aufstehen 17 hoffnungsvolle Anhänger, um mit zwei Bullis den weiten Weg in den Süden nach Stuttgart anzunehmen. Um kurz nach halb acht konnte die Tour dann auch nahezu pünktlich beginnen. Die Hinfahrt verlief dabei ohne große Vorkommnisse und trotz einiger Baustellen und mehreren kleinen Damen- und Herrenpäuschen wie geplant, sodass wir bereits kurz nach zwei an der Mercedes-Benz-Arena eintrafen. Da man sich in Stuttgart nicht einig war, ob wir mit unseren Bullis vor dem Gästeeingang stehen dürfen, musste schließlich noch einmal umgeparkt werden, was aufgrund unserer pünktlichen Ankunft jedoch keine weiteren Probleme mit sich brachte. Im Gästeblock angekommen trafen wir noch auf weitere Meilenwölfe, die sich mit dem Auto auf den Weg machten, um nach dem Spiel noch das aktuelle Sportstudio in Mainz zu besuchen.
Fazit eines unserer Besucher: „Wir hatten die Chance unseren Verein auch im Fernsehen im aktuellen Sportstudio zu repräsentieren und dabei auch bei der Entstehung einer Folge von einer der ältesten regelmäßigen Sportsendungen Deutschlands zuschauen konnten. Dabei war die Anreise direkt vom Auswärtsspiel in Stuttgart etwas hektisch, doch am Ende waren sich alle einig, dass sich der Trip gelohnt hatte.“
Zurück zum Spiel: An sich lässt sich recht kurz zusammenfassen: In der 1. Halbzeit eine sehr enttäuschende Leistung unserer Wölfe, die knapp vorm Pausenpfiff durch die Stuttgarter mit einem Treffer bestraft wurde. Die zweite Halbzeit war nur minimal besser und viel zu harmlos, was dazu führte, dass die Schwaben näher am Ausbau ihrer Führung waren, als wir am Ausgleich. Die schlimme Verletzung des ehemaligen Wolfes Christian Gentner gegen Ende der Partie war für uns alle dann noch einmal ein Schock, wobei man unserem „Fänger“ keine böse Absicht unterstellen kann. Auf diesem Wege auch von uns: Gute Besserung Gente! Nach dem Abpfiff begaben wir uns dann zurück zu unseren Bullis und warteten noch eine Weile den gröbsten Verkehr ab. Viele von uns vermuteten hier schon, dass es das letzte Spiel unter Andries Jonker sein sollte, was menschlich gesehen mehr als Schade ist, sich aber leider am Montag bestätigte. Die Rückfahrt im Anschluss verlief ähnlich entspannt wie die Hinfahrt, sodass wir nach einer langen Pause beim König der Burger um circa zwei Uhr nachts zurück in unserer Heimat waren.
*Meilen: 699 Saison gesamt: 1889